Werbehinweis: Diese Seite enthält Affiliate-Links (*). Bei einem Kauf über einen solchen Link erhalten wir ggf. eine Provision.

Startseite Häufige Fragen

Waschmaschine: 22 Antworten auf die häufigsten Fragen

Kompakte Antworten zu Fassungsvermögen, Stromverbrauch, Maßen, Lautstärke und Pflege – sortiert nach Themenbereich. Wo wir Geräte aus unserem Vergleich nennen, stammt die Angabe aus einem Datenblatt, dem EU-Energielabel oder den Rezensionen; allgemeine Fragen zu Aufstellung und Pflege beantworten wir unabhängig von einem einzelnen Gerät.

Für vier Personen sind 8 kg Fassungsvermögen die passende Größe – damit läuft eine gewöhnliche Wochenwäsche in drei bis vier Maschinen. Für ein bis zwei Personen genügen 6 bis 7 kg, ab fünf Personen sind 9 kg oder mehr sinnvoll. Nach dieser Einteilung ist auch der Filter „Haushaltsgröße" im Vergleich aufgebaut.

Das hängt am Platz, nicht an der Waschleistung. Ein Toplader ist mit rund 40 cm Breite schmaler und lässt sich von oben beladen, ist aber nicht unterbaufähig; die Toplader in unserem Vergleich fassen 6 bis 8 kg. Frontlader brauchen Platz für die geöffnete Tür, reichen dafür bis 10,5 kg — nur ein Teil der Modelle ist zusätzlich unterbaufähig.

Die Geräte im Vergleich schleudern mit 1.200 bis 1.600 U/min. 1.400 U/min sind für die meisten Haushalte ausreichend: Die Wäsche kommt nass, aber nicht tropfend aus der Trommel. Mehr Drehzahl lohnt vor allem, wenn danach ein Trockner läuft – sie belastet allerdings empfindliche Textilien stärker.

Eine Mengenautomatik erkennt, wie voll die Trommel ist, und passt Wassermenge, Waschdauer und Stromverbrauch daran an. Mehrere Hersteller im Vergleich führen sie unter eigenen Namen, etwa ProSense bei AEG, AI DD bei LG oder Active Water Plus bei Bosch. Sie hilft dort am meisten, wo häufig halbe Maschinen laufen.

Ein Waschtrockner spart Stellfläche, trocknet aber meist nur die halbe Waschmenge in einem Durchgang und braucht dafür deutlich länger. Wer den Platz für zwei Geräte oder eine Waschsäule hat, fährt mit getrennten Geräten flexibler. In unserem Vergleich stehen ausschließlich Waschmaschinen, keine Waschtrockner.

eco 40-60 ist das Referenzprogramm des EU-Energielabels seit März 2021. Es wäscht normal verschmutzte Baumwollwäsche, die für 40 °C oder 60 °C ausgezeichnet ist, in einem Durchgang. Alle Angaben auf dem Label – Stromverbrauch, Wasserverbrauch, Programmdauer – beziehen sich auf dieses Programm, nicht auf ein 60-°C-Kochprogramm.

Das Energielabel gibt den Verbrauch in kWh je 100 Zyklen im Programm eco 40-60 an. Die Geräte in unserem Vergleich, die einen Wert nennen, liegen bei 40 bis 45 kWh je 100 Zyklen. Bei 200 Waschgängen im Jahr sind das rund 80 bis 90 kWh – bei einem angenommenen Strompreis von 0,35 € je kWh (ein Richtwert, keine Geräteangabe) also etwa 28 bis 32 € im Jahr.

Aus 40 bis 45 kWh je 100 Zyklen ergeben sich 0,40 bis 0,45 kWh für einen Waschgang im Programm eco 40-60. Bei einem angenommenen Strompreis von 0,35 € je kWh kostet eine Maschine damit rund 15 Cent Strom. Kurzprogramme und hohe Temperaturen liegen darüber, weil sie mehr Wasser aufheizen.

Die EU hat das Energielabel im März 2021 auf die Skala A bis G zurückgesetzt. Die Anforderungen wurden dabei deutlich verschärft, damit oben wieder Platz für Verbesserungen ist. Ein Gerät, das früher A+++ trug, liegt auf der neuen Skala oft bei C oder D – es verbraucht deshalb nicht mehr Strom als vorher.

Bei 200 Waschgängen im Jahr und einer Nutzungsdauer von zehn Jahren summiert sich der Unterschied, und die Klasse ist der einzige Wert, der sich zwischen Geräten direkt vergleichen lässt. Deshalb wiegt die Energieeffizienz in unserer Bewertung 30 % und damit am schwersten. Achten Sie zusätzlich auf den kWh-Wert: Manche Hersteller weisen die Klasse aus, den Verbrauch aber nicht.

Aktuelle Geräte kommen im Programm eco 40-60 mit rund 40 Litern pro Waschgang aus; für den schmalen Exquisit-Frontlader in unserem Vergleich nennt der Hersteller 37 Liter. Der Wert steht wie der Stromverbrauch auf dem EU-Energielabel. Eine Mengenautomatik senkt ihn zusätzlich, wenn die Trommel nur halb voll ist.

Ein Frontlader misst üblicherweise 85 × 60 × 60 cm (H × B × T). Toplader sind schmaler und höher – die Geräte in unserem Vergleich messen rund 40 cm in der Breite bei 87,5 bis 90 cm Höhe und 60 bis 61 cm Tiefe. Rechnen Sie vor der Tür eines Frontladers rund 55 cm Platz zum Öffnen dazu.

Nur ein unterbaufähiges Gerät passt sicher unter eine durchgehende Arbeitsplatte. In unserem Vergleich sind der Bosch Serie 6 und der AEG Serie 6000 dafür ausgewiesen; beide liegen laut Datenblatt bereits mit rund 84,5 bis 84,7 cm Bauhöhe unter der 85-cm-Marke, ohne dass der Hersteller dafür eine abnehmbare Deckplatte nennt. Bei anderen Geräten kann stattdessen eine abnehmbare Deckplatte die Höhe zusätzlich verringern – das nennt der Hersteller dann ausdrücklich. Toplader sind grundsätzlich nicht unterbaufähig, weil sie von oben beladen werden.

Ja, unbedingt und vor dem ersten Waschgang. Die Schrauben blockieren die Trommelaufhängung; bleibt sie drin, schlägt die Trommel beim Schleudern gegen das Gehäuse und das Gerät nimmt Schaden. Die Schrauben gehören in die Verpackung – für einen späteren Umzug brauchen Sie sie wieder.

Dann brauchen Sie einen schmalen Frontlader. Der Exquisit in unserem Vergleich misst laut Datenblatt 84,5 × 59,5 × 45,0 cm und fasst dabei 7 kg – das ist die geringste Tiefe im Feld. Reicht die Nische bis knapp 47 cm, kommt zusätzlich der Haier G3 HW80-BP1427637T infrage: Er kommt mit 46,8 cm Tiefe aus und fasst dabei 8 statt 7 kg. Messen Sie vorher auch die Türöffnung des Raums und den Abstand zum gegenüberliegenden Möbel.

Maßgeblich ist der Wert beim Schleudern in dB(A). Zwölf der dreizehn Geräte in unserem Vergleich nennen dazu einen Wert zwischen 69 und 79 dB(A) – der Unterschied ist deutlich hörbar, weil die Skala logarithmisch ist; ein Gerät macht dazu keine Angabe. Bis etwa 72 dB(A) ist ein Gerät auch in einer offenen Küche oder in Wohnnähe vertretbar.

Eine belastbare Zahl gibt es dafür nicht, und kein Hersteller sagt eine Lebensdauer zu. Einen Anhaltspunkt geben die Ersatzteil- und Garantieangaben, wo vorhanden: Ein Hersteller im Vergleich nennt bis zu 15 Jahre Ersatzteilverfügbarkeit, ein zweiter zehn Jahre, ein dritter sieben Jahre; ein weiterer gibt zehn Jahre Garantie auf den Invertermotor nach Registrierung. Bei den übrigen Geräten macht der Hersteller auf der Produktseite keine Angabe zur Garantie- oder Ersatzteildauer. Wer plant, sollte mit acht bis fünfzehn Jahren rechnen und die Ersatzteilversorgung mitbedenken.

Meist steht sie nicht waagerecht oder nicht auf allen vier Füßen auf. Stellen Sie die Füße mit einer Wasserwaage nach, bis das Gerät nicht mehr kippelt. Auf Holz- und Dielenböden bleibt eine Restvibration – dort helfen eine stabile Unterlage und eine niedrigere Schleuderdrehzahl mehr als jedes Zubehör.

Ein Invertermotor arbeitet ohne Kohlebürsten, die sich abnutzen, und regelt die Drehzahl stufenlos. Hersteller versprechen davon einen leiseren und sparsameren Betrieb; im Vergleich führen ihn unter anderem der Telefunken und der Midea-Toplader. Ein leiser Motor allein macht ein Gerät aber nicht leise – der dB(A)-Wert auf dem Label bleibt der bessere Anhaltspunkt.

Etwa alle zwei Monate, bei viel Tierhaar oder Arbeitskleidung häufiger. Das Sieb sitzt hinter einer Klappe unten an der Front; stellen Sie eine flache Schale und ein Tuch bereit, denn es läuft immer Restwasser aus. Ein verstopftes Sieb ist die häufigste Ursache für Fehlermeldungen beim Abpumpen.

Dauerhaftes Waschen bei 30 und 40 °C lässt Fett- und Waschmittelreste in Trommel, Türdichtung und Einspülkasten zurück. Lassen Sie einmal im Monat ein Programm bei 60 °C oder mehr laufen, wischen Sie die Türdichtung trocken und lassen Sie Tür und Einspülkasten nach dem Waschen offen.

Viele Geräte haben ein eigenes Programm dafür – der Haier in unserem Vergleich reinigt bei 95 °C, der Midea-Toplader bei 90 °C. Fehlt es, tut ein Kochwaschgang ohne Wäsche denselben Dienst. Waschmittelpulver mit Bleiche wirkt dabei besser gegen Beläge als Flüssigwaschmittel.